Gründerin Culinary Ladies Portrait

Gründerin Stephanie Bräuer

Ich möchte mich gerne vorstellen

Mein Name ist Stephanie Bräuer und ich bin die Gründerin der Culinary Ladies.

Die Culinary Ladies sind eine Plattform für Frauen aus allen Bereichen der Kulinarik. Es sidn Köchinnen, Sommelieren, Restaurantleiterinnen, Food- oder Getränkeproduzentinnen, Ernährungsexpertinnen, Trainerinnen, Gastroberaterinnen, Designerinnen (von Porzellan bis Restaurant-Interior)

Es gibt so viele wunderbare Frauen in dieser Branche – ich möchte sie sichtbar machen.

  • durch dieses Website und die Social Media Kanäle der Culinary Ladies
  • durch PR-Maßnahmen (Platzieren in den Medien, Auftritte auf Messen und Kongressen, Kooperationen)
  • durch speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Workshops und Workgroups
  • durch Events


Dabei stehen diese Frauen natürlich auch im Vordergrund der Culinary Ladies.


Aber hier möchte ich die Gelegenheit nutzen, auch mich einmal kurz vorzustellen und zu erzählen, wie es zu den Culinary Ladies kam.

Woher komme ich eigentlich? Was mache ich ?

Wer mehr über mein „normales“ Leben wissen will, kann gerne auf der Website meines „anderen“ Lebens www.stephanie-braeuer.de nachlesen. Hier ganz kurz meine Stationen:

10 Jahre Pressearbeit oder Redaktion im Medienbereich (von TV-Sender über Produktionsfirma bis zum Hörfunk).

10 Jahre PR und Redaktion im Bereich Gestronomie/Kulinarik

Schon fast 10 Jahre Schreibprojekte (Kundenmagazine, eigene Bücher, Artikel, Ghostwriten oder erweitertes Lektorat)

Seit 2018 Culinary Ladies als Plattform für Frauen aus dem Bereich der Kulinarik.

Etwas länger als Geschichte

In den letzten Jahren meiner Tätigkeit im Medienbetrieb habe ich meinen Mann kennengelernt und durch ihn, den Koch, die Branche. Gemeinsam sind wir nach Düsseldorf gezogen, dort habe ich zunächst noch als PR-Journalistin für UNICEF gearbeitet. Doch dann bin ich der Gastronomie verfallen und habe meine PR- und Marketing-Tätigkeit in den nächsten Jahren in diesem Bereich ausgeübt, selbstständig und mit drei weiteren Ortswechseln (Berlin, Kitzbühel und wieder zurück in die Heimat, nach München).

Also wieder zurück in der Heimat, habe ich festgestellt, dass ich irgendwie und irgendwo meinen eigenen Weg verloren hatte (wofür ich selbst verantwortlich war). Also musste ich mir überlegen, was ich eigentlich wirklich will. Die Konsequenz: Ich habe meinen Schwerpunkt auf Schreiben und Textprojekte verlegt. Ein paar Fachzeitschriften, Kundenzeitschriften für Gastroprojekte und Bücher, ein erstes selbst, dann Beteiligung an anderen auch als Ghostwriter oder im erweiterten Lektorat. Das liebe ich nach wie vor.

Dann entstand eine Idee

Allerdings habe ich bei dieser Tätigkeit immer wieder tolle Frauen kennengelernt – wenn ich aber weiter über sie recherchieren wollte, habe ich wenig gefunden. Sie waren einfach nicht so präsent in der öffentlichen Wahrnehmung wie ihre männlichen Kollegen. Ich habe dann viel mit Männern und Frauen dieser Branche gesprochen und gemerkt: Frauen (nicht nur, aber eben gerade auch in dieser Branche) brauchen mehr Vorbilder, mehr Mut, mehr Öffentlichkeit.

Einerseits entstand so 2018 mein Buch über Spitzenköchinnen unter dem – wie sich herausstellen sollte – kontroversen Titel: „Frauen an den Herd“.

Andererseits aber auch diese Plattform. Ende 2019 habe ich dann zunächst das Netzwerk der Culinary Ladies gegründet, das ich aber im April 2022 wieder eingestellt habe. Nicht, weil ich nicht mehr an diese tollen Frauen glaube, sondern weil, nach den zwei schwierigen Jahren 2020 und 2021, für mich ein anderer Weg mit ihnen der richtige war. Hier auf der Website geht es natürlich, wie Ihr seht, weiter – und Ihr werdet auch auf anderen Wegen von den großartigen Culinary Ladies lesen, sehen, hören. Versprochen!

Was ich erreichen will? Und warum ich?

Wie gerade geschildert, habe ich irgendwann gemerkt, dass ich in dieser Branche sehr viele Männer und viel zu wenig Frauen kennengelernt habe. Dass sich das ändert, dazu wollte ich meinen Teil beitragen. Ich bilde mir nicht ein, dass ich die Welt oder die Gesellschaft ändern kann – aber ich kann sehr wohl ETWAS bewegen.

Denn bei diesem Thema kann ich zwei Dinge kombinieren, die für mich wichtige Grundlage für alle Projekte sind, die man im Leben so angeht: Erfahrung und Neugierde. Ich bin eine Frau, da habe ich Erfahrung. Ich kenne mich mit Schreiben und Marketing aus, nochmal Erfahrung. Und ich bin wahnsinnig neugierig auf die Frauen, die ich jetzt fast täglich kennenlerne.

Und ganz entscheidend: Die Welt kann nicht genug davon lesen, hören, sehen, wie viele großartige Frauen es – auch in diesem Bereich – gibt.  Wenn diese Geschichten anderen Mut machen – dann habe ich alles erreicht, was ich wollte :.)

Bin ich jetzt eigentlich eine Feministin?

Ach je, ich mag solche Label nicht. Erst recht nicht, wenn sie von unterschiedlichen Seiten mit so ganz unterschiedlichen Emotionen verbunden sind. Aber ja, ich bin Feministin, wenn es darum geht, sich für Frauen, ihre Chancen und – bitte selbstverständlichen – Rechte stark zu machen.

Aber ich möchte vor allem, dass wir Frauen uns einfach mehr trauen, mit einem ganz eigenen Selbstbewusstsein unseren eigenen Erfolgsweg gehen. Ich finde es gerade auch sehr spannend, wie sehr sich bei diesem Thema die Sichtweisen der unterschiedlichen Generationen unterscheiden. Alle haben dabei aber dasselbe Ziel.  Frauen stark zu machen und in ihrer Stärke zu zeigen.

Es ist bewundernswert, was Frauen vor uns erreicht haben und mit welchem Einsatz. Aber es gab eben auch immer wieder Rückschritte und ich weiß auch, dass wir noch nicht am Ende sind. Ich bin mir aber sicher, dass wir auf dem Weg Männer mitnehmen, immer wieder auch mit ihnen kommunizieren müssen. Es gibt die Unbelehrbaren, da ist Hopfen und Malz verloren – und da muss man/frau ganz konsequent sein. Aber es gibt auch viele, die durchaus zuhören und verstehen. Doch dazu ist die gemeinsame Kommunikation notwendig.

Es geht also bei den Culinary Ladies nicht GEGEN Männer sondern FÜR Frauen

Eines ist mir ganz besonders wichtig: Ich habe nie die Augen vor Problemen zugemacht und werde das auch nie tun.  Ich möchte aber den Schwerpunkt der Culinary Ladies darauf legen, innerhalb meiner Möglichkeiten, die Frauen zu födern, zu ermutigen und zu feiern und mich nicht auf ihre Opferrolle konzentrieren. Das haben sie nicht verdient.

Aber ich liebe die Diskussion mit anderen Frauen zu diesem Thema. Denn ich lerne jedes Mal daraus, so wie hoffentlich auch meine Mitdiskutant*innen. Besonders beeindruckt hat mich dabei eine Aussage der wunderbaren Asma Khan: „In order to be strong, we have to be kind.“ Und sie ist eine der stärksten und freundlichsten Frauen, die ich bisher kennenlernen durfte.

Und ich freue mich übrigens auch, wenn eine von Euch, liebe LeserInnen, Lust hat, hier auf der Seite mal Ihre Meinung zu sagen,

Einfach Mail an: info@culinary-ladies.de

Nie vergessen: Culinary Ladies rock the world!