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Nira Alpina, St. Moritz zurück

16. Februar 2020

Das berühmte St. Moritz Gourmetfestival hat sich in diesem Jahr entschlossen, ausschließlich Köchinnen einzuladen (MEHR DAZU habe ich hier schon geschrieben). Das ist natürlich eine Gelegenheit, die sich die Culinary Ladies nicht entgehen lassen. Mit zwei der Köchinnen, Bee Santogun und Asma Khan, konnte ich auch ausführlich sprechen – die Interviews folgen in Kürze. Wohnen durfte ich im wunderschönen Vier-Sterne-Designhotel Nira Alpina (deswegen auch: Achtung Werbung weil Pressereise.

Das Hotel mit 70 Zimmern und Suiten liegt nur fünf Kilometer von St.Moritz auf dem höchsten Punkt des Bergdorfes Silvaplana-Surlej gelegen, direkt am Fuß der Corvatschbahnstation – man kann also mit den Skiern praktisch ins Hotel fahren. Und morgens hat man schon beim Frühstück einen großartigen Blick in die Berge (übrigens auch im Sommer!). Hier gleich ein paar Impressionen zu diesem Haus. Doch was mich ganz besonders gefreut hat: Gekommen bin ich, weil die Sterneköchin Bee Santogun hier ihre Gourmet-Festival-Station hatte. Kennengelernt habe ich vier weitere großartige Frauen!

Neben Bee Santogun sind nämlich mindestens vier Frauen für den alltäglichen Erfolg und das Wohlergehen der Gäste mitverantwortlich (und ich entschuldige mich schon jetzt, dass ich alle anderen hier nicht aufzähle).

Fangen wir mit Souschefin Kim Bertram an – einer jungen Köchin, die im Interview mit mir – das ebenfalls in Kürze folgt – angenehm selbstbewusst über ihre Arbeit und darüber gesprochen hat, wie sie gelernt hat, ein Team zu führen. Dabei war sie zunächst eher überrascht, dass ich mit ihr sprechen wollte. Doch da die Pressesprecherin des Hause, Melanie Pohl bei unserem Gespräch anwesend war, fühlte sie sich sehr sicher. Und diese große Hilfe, die sie von Melanie Pohl auch durch deren Ratschläge im Umgang mit Presse, erhält, betonte die junge Köchin mehrmals in unserem Gespräch. Was zeigt, dass eben auch eine gute PR-Betreuung für den Erfolg von Frauen in dieser Branche wichtig ist! Sichtbarkeit muss auch möglich gemacht werden. Leider ist Melanie Pohl nicht im Bild (mein Fehler)

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Auf die dritte Culinary Lady machte mich ebenfalls Kim Bertram aufmerksam: Das Nira Alpina ist bekannt für seine Bakery, in der man nicht nur tagsüber kleine Snacks und Sweets genießen oder auch zum Mitnehmen kaufen kann, sondern natürlich auch die berühmte Bündner Nußtorte. Verantwortlich für die Bakery ist derzeit Karolina Konopka aus Polen.

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Man sagt ja immer, dass die Atmosphäre eines Hause beim Kopf anfängt. Ich kann natürlich nicht wirklich hinter die Kulissen blicken – aber als Gast bekommt man im Nira Alpina das Gefühl sehr willkommen zu sein und von einem Team betreut zu werden, dass Spaß an seiner Arbeit hat. Was sicher nicht zuletzt an der General Managerin liegt: Die gebürtige Holländerin Claudia Pronk hatte sich nach 24 Jahren internationaler Erfahrung im Gastgewerbe einen persönlichen Wunsch erfüllt und einen MBA mit dem Schwerpunkt International Business gemacht. Danach kam sie im Oktober 2015 ins Nira Alpina, das sie seitdem mit großer Leidenschaft führt. Und, obwohl wir – dieses Mal – keine Zeit für ein ausführliches Gespräch hatten, erzählte sie mir, wie wichtig ihr die Förderung von Frauen, aber auch das Selbstverständnis neuer Familienkonstellationen sei. Denn in ihrer Familie wurde gemeinsam der Entschluss gefasst, dass ihr Mann für die Betreuung und Erziehung der gemeinsamen Tochter beruflich zurücksteckte – damit sie ihrem Beruf, der natürlich zeitintensiv und mit örtlichen Wechseln, aber eben auch großartigen beruflichen Herausforderungen verbunden ist,  nachgehen konnte und kann. Ich freue mich schon darauf, in den nächsten Monaten einmal ausführlicher mit ihr darüber zu sprechen.

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Und hier noch ein paar Impressionen zu diesem wunderschönen Hotel, in dem man sich, abseits des St.Moritz Trubels, wunderbar erholen und verwöhnen lassen kann, zum Beispiel im Spa mit Alpenblick.

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Oder hier auch gleich der Link zum Hotel

Und noch ein persönlicher Tipp: Ich empfehle die Anreise mit der Bahn. Denn da fährt man mit der Rhätischen Bahn, die zum UNESCO Kulturerbe gehört – und kann nur fasziniert aus dem Fenster schauen. Schöner geht Urlaubseinstimmung kaum. Übrigens: Im Gourmino Speisewagen hat im letzten April auch eine Köchin gekocht: Auf der kulinarischen Genussreise von Chur nach St. Moritz und wieder zurück hat Rebecca Clopaths ihren ganz eigene Kochstil mit den grossartigen Aussichten de Engadiner Berger verbunden. Man findet großartige Frauen der Kulinarik eben überall!

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